Groß, schwer und scheinbar undurchdringlich
Während Rüstungsgüter früher vor allem groß, schwer und scheinbar undurchdringlich waren, hat sich dieses Bild inzwischen stark gewandelt. Natürlich gibt es immer noch beeindruckende gepanzerte Fahrzeuge, Kampfflugzeuge und Marineschiffe. Aber in der modernen Kriegsführung geht es zunehmend um kleine Einheiten, Schnelligkeit, Transportfähigkeit, Unsichtbarkeit und leichte Ausrüstung.
Stärker durch Innovation. Leichter durch Kunststoff.

Die neue Rolle der Kunststoffe in der Verteidigungsindustrie
Es überrascht nicht, dass Kunststoffe, die früher kaum in der Rüstungsindustrie eingesetzt wurden, heute eine unverzichtbare Rolle spielen. Von Drohnen über Fahrzeuge bis hin zu moderner Kampfkleidung werden überall Kunststoffteile verwendet, die Metalle oder andere Materialien ersetzen.
Gewicht und Materialeigenschaften sind oft ausschlaggebend für die Wahl des Materials. Selbst eine kleine Gewichtsreduzierung kann einen großen Unterschied in der militärischen Mobilität und Effektivität ausmachen.
Kurzum: Wo man früher dachte, dass Kunststoffe „keine Delle in eine Packung Butter machen können“, sind sie heute in der Verteidigungsindustrie unverzichtbar. Neue Taktiken und strategische Grundsätze machen Kunststoffe – wie auch in anderen Sektoren – zu einer Schlüsselkomponente der Innovation. Dank der Verwendung von Kunststoffen gibt es aufgrund ihrer vielfältigen Materialeigenschaften mehr Möglichkeiten.








